Das Institut für Zukünfte eröffnete Wolfsburgs ersten „Urban Garden“ im Stormhof

Ein Garten, das ist ein Traum, den viele Menschen mit dem Gedanken an ein eigenes Haus verbinden. Andere Menschen in Wolfsburg haben vielleicht einen der in den letzten Jahren schwindenden Mietergärten, die es an Mietshäusern gibt. Zudem erfahren die früher als spießig geltenden Schrebergärten auch unter jungen Menschen wieder Aufmerksamkeit.

Der Urban Garden hingegen ist etwas neues, zumindest in Wolfsburg. Vielleicht ist darin die Begründung zu suchen, dass die Eröffnung des ersten „Urban Garden“ in Wolfsburg keine Selbstverständlichkeit war. Ein paar Bretter mussten gebohrt werden, bevor das Institut für Zukünfte den Garten am 15.08.2019 eröffnen konnte.

Ich freute mich, dass es nun endlich so weit war und das erste Urban Garden Projekt erinnerte mich zurück an meine mündliche Anfrage im Bauausschuss, als ich an die Stadtverwaltung die Frage richtete, ob es nicht möglich sei, im Stadtgebiet Flächen für Urban Gardening auszuweisen. Darauf erhielt ich die Antwort, dass wildes Gärtnern in der Stadt nicht erlaubt sei. Hier zeigte sich, dass man einfach im unklaren darüber war, was Urban Gardening wirklich ist.

Beim Urban Gardening geht es darum, in einer Gemeinschaft einen Garten im urbanen Raum zu bewirtschaften, mit dem positiven Effekt, dass Menschen zusammen kommen und sich ein soziales Miteinander entwickelt, etwa unter Mieterinnen und Mietern eines Stadtteils. Dieser Garten kann im Innenhof oder auch mitten in der Innenstadt angelegt werden. Es gibt sehr viele unterschiedliche Formen, wie man einen urbanen Garten anlegen kann. Dazu sind im Netz viele Beispiel zu finden.

Der Urban Garden im Wolfsburger Stormhof ist ein Projekt das aus der Zivilgesellschaft heraus organisiert wurde. Ein wichtiges Zeichen dafür, dass es auch in Wolfsburg ein Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Gartenflächen gibt. Für das soziale Miteinander und einer aktiven Auseinandersetzung mit der Natur, sollten wir genau solche Initiativen und Bemühung weiter fördern.

Link zum Institut für Zukünfte:
http://www.institutfuerzukuenfte.de

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